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SEPA - Einheitlicher Europäischer Zahlungsverkehrsraum

Europa wächst immer mehr zusammen. Ab dem 01. Februar 2014 werden die bisher bekannten Überweisungs- und Lastschriftverfahren im Rahmen von SEPA (Single Euro Payments Area) innerhalb der Europäischen Union sowie Island, Monaco, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz vereinheitlicht.
 
Kontonummer und Bankleitzahl werden durch IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Business Identifier Code) abgelöst.
 
Die Steuerverwaltung wird daher voraussichtlich ab Mitte des Jahres 2013 damit beginnen, Erstattungen an Bürgerinnen und Bürger unter Verwendung von IBAN und BIC zu überweisen. Die bei den Finanzämtern gespeicherten Bankverbindungen (Kontonummer/ Bankleitzahl) werden hierfür mit einem Umrechnungsprogramm in IBAN und BIC umgewandelt.
 
Zum 1. Februar 2014 wird auch das herkömmliche Lastschrifteinzugsverfahren durch das SEPA-Lastschriftverfahren (SEPA-Lastschrift) ersetzt. Damit nicht alle Bürgerinnen und Bürger, die dem Finanzamt eine Einzugsermächtigung erteilt haben, ein - im Rahmen von SEPA-Lastschrift erforderliches - Mandat erteilen müssen, gibt es eine sog. Kontinuitätsregelung, wonach bestehende gültige Einzugsermächtigungen in SEPA-Lastschrift-Mandate umgewidmet werden können. Hierüber werden alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger voraussichtlich ab Herbst 2013 sukzessive durch ein Benachrichtigungsschreiben informiert.
 
Die Gläubiger Identifikationsnummer (Gläubiger ID) des Landes Baden-Württemberg für den Geschäftsbereich der Finanzämter lautet:

DE 20 FA0 0000 0031 231

Diese Gläubiger ID ist für alle Finanzämter des Landes Baden-Württemberg gültig.

Überweisungen an das Finanzamt können bereits jetzt unter Verwendung von  IBAN und BIC abgewickelt werden. Die IBAN und BIC Ihres Finanzamts können dem Steuerbescheid oder sonstigen Schreiben des Finanzamts entnommen werden. 

Die Steuerverwaltung darf ab Februar 2014 keine Erstattungen auf Bankverbindungen im Format Kontonummer/BLZ ausführen. Ebenso kann ein Lastschrifteinzug nur noch bei Vorliegen eines SEPA-Lastschriftmandats durchgeführt werden.
 
Leider konnten aus technischen Gründen nicht alle Bankverbindungen im Format Kontonummer/BLZ automatisiert auf das SEPA-Format (IBAN/BIC) umgestellt werden.
 
Eine Abbuchung der Steuerforderungen bei erteilter Einzugsermächtigung aber <b>nicht  umstellbarer Bankverbindungen</b> ist daher ab Februar 2014 nicht mehr möglich. Auch kann in diesen Fällen keine Steuererstattung auf die uns mitgeteilte Bankverbindung mehr erfolgen.
 
Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger  werden darüber mit einem Schreiben im Dezember 2013 informiert. Um künftig am SEPA-Lastschrifteinzugverfahren teilnehmen zu können, füllen Sie bitte das SEPA-Lastschriftmandat aus und senden Sie dieses im Original unterschrieben an Ihr zuständiges Finanzamt.
 
Bitte beachten Sie, dass im Falle einer Zusammenveranlagung von Ehegatten oder Lebenspartnern die Unterschrift von beiden Personen erforderlich ist.
 
 
Einzugsermächtigung für Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer, Lohnsteuer und Kapitalertragsteuer
 
Bankverbindungen für Steuererstattungen
 
 
Bitte geben Sie bereits jetzt - auch für Altjahre -  auf den Steuererklärungsvordrucken und per ELSTER Ihre Bankverbindung im SEPA-Format (IBAN/BIC) an.
 

SEPA-Logo
Weitere Informationen
 zu SEPA finden Sie unter
 www.sepadeutschland.de

FAQ

Was bedeutet IBAN?
Die IBAN löst künftig in Deutschland Kontonummer und Bankleitzahl ab, d.h sie ist eine internationale Bankkontonummer.
 
Die IBAN ist in Deutschland 22 Stellen lang und prinzipiell immer gleich aufgebaut: Sie besteht aus einem internationalen Teil mit Länderkennzeichen und Prüfziffer, sowie einem nationalen Teil, der in Deutschland die Bankleitzahl und die Kontonummer enthält.
 
Was bedeutet BIC?
Der BIC ist ein international standardisierter Bank-Code (vergleichbar mit der Bankleitzahl in Deutschland), hierüber können Zahlungsdienstleister weltweit eindeutig identifiziert werden.
 
Bei Überweisungen und Lastschriften im Inland muss voraussichtlich bis Februar 2014 noch der BIC angegeben werden. Bei Überweisungen und Lastschriften außerhalb von Deutschland ist die Angabe des BICs bis Februar 2016 vorgesehen.
 
Der BIC wird auch SWIFT-Code (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) genannt.

Was bedeutet dies für Überweisungen vom Finanzamt?
Die Steuerverwaltung wird daher ab Mitte des Jahres 2013 damit beginnen, Erstattungen an  Bürgerinnen und Bürger unter Verwendung von IBAN und BIC zu überweisen. Die bei den Finanzämtern gespeicherten Bankverbindungen (Kontonummer/ Bankleitzahl) werden hierfür mit einem Umrechnungsprogramm in IBAN und BIC umgewandelt.

Aus technischen Gründen können nicht alle Bankverbindungen im Format Kontonummer/BLZ automatisiert auf das SEPA-Format (IBAN/BIC) umgestellt werden. Sollte Ihre Bankverbindung für Erstattungen aus technischen Gründen nicht automatisiert umstellbar sein, werden Sie von Ihrem Finanzamt schriftlich durch ein Anschreiben oder auf dem Steuerbescheid darüber informiert, dass keine gültige Bankverbindung vorliegt. In diesen Fällen geben Sie bitte das Formular „Bankverbindungen für Steuererstattungen (Kasse 1002)“ unterschrieben im Original bei Ihrem Finanzamt ab.
Bitte beachten Sie, dass im Falle einer Zusammenveranlagung von Ehegatten oder Lebenspartnern die Unterschrift von beiden Personen erforderlich ist.
  
Bankverbindungen für Steuererstattungen (Kasse 1002)
 
Um den Arbeitsaufwand für Sie so gering wie möglich zu halten, können Sie bereits jetzt auf den Steuererklärungsvordrucken und per ELSTER Ihre Bankverbindung im SEPA-Format (IBAN/BIC) angeben – dies ist auch für Altjahre bereits möglich.
 
Was bedeutet dies für Überweisungen an das Finanzamt?
Überweisungen an das Finanzamt können bereits jetzt unter Verwendung von IBAN und BIC durchgeführt werden. Die IBAN und BIC können dem Steuerbescheid oder sonstigen Schreiben des Finanzamts entnommen werden. Die Angaben finden Sie ab Juli 2013 ebenfalls auf der Internet Seite Ihres Finanzamts unter "Ihr Finanzamt" >"Bankverbindungen".
 
Was passiert mit dem Finanzamt erteilten Lastschriftverfahren?
Zum 1. Februar 2014 wird auch das herkömmliche Lastschrifteinzugsverfahren durch das SEPA-Lastschriftverfahren (SEPA-Lastschrift) ersetzt. Damit nicht alle Bürgerinnen und Bürger, die dem Finanzamt eine Einzugsermächtigung erteilt haben, ein - im Rahmen von SEPA-Lastschrift erforderliches - Mandat erteilen müssen, gibt es eine sog. Kontinuitätsregelung, wonach bestehende gültige Einzugsermächtigungenin SEPA-Lastschrift-Mandate umgewidmet werden können.
 
Hierüber werden alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger voraussichtlich ab Herbst 2013 sukzessive durch ein Benachrichtigungsschreiben informiert werden. 

Aus technischen Gründen können nicht alle Bankverbindungen im Format Kontonummer/BLZ automatisiert auf das SEPA-Format (IBAN/BIC) umgestellt werden.
 
Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die ihrem Finanzamt eine Lastschrifteinzugsermächtigung erteilt haben, werden darüber mit einem Schreiben im Dezember 2013 informiert. Um künftig am SEPA-Lastschrifteinzugverfahren teilnehmen zu können, füllen Sie bitte das Formular „Einzugsermächtigung für Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer, Lohnsteuer und Kapitalertragsteuer“ aus und senden Sie dieses im Original unterschrieben an Ihr zuständiges Finanzamt.
 
Bitte beachten Sie, dass im Falle einer Zusammenveranlagung von Ehegatten oder Lebenspartnern die Unterschrift von beiden Personen erforderlich ist.
 
Einzugsermächtigung für Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer, Lohnsteuer und Kapitalertragsteuer

Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer?
Die Gläubiger-ID (Gläubiger-Identifikationsnummer) ist ein kontounabhängiges und eindeutiges Merkmal, das einen Zahlungsempfänger im SEPA-Lastschriftverfahren als Lastschrift-Einreicher identifiziert.
 
Wie lautet die Gläubiger-Identifikationsnummer meines Finanzamts?
Die Gläubiger ID (Gläubiger-Identifikationsnummer) des Landes Baden-Württemberg für den Geschäftsbereich der Finanzämter lautet:
DE 20 FA0 0000 0031 231
Diese Gläubiger ID ist für alle Finanzämter des Landes Baden-Württemberg gültig.

Muss ich dem Finanzamt meine IBAN und BIC mitteilen?
Die bei den Finanzämtern gespeicherten Bankverbindungen (Kontonummer/ Bankleitzahl) werden mit einem Umrechnungsprogramm in IBAN und BIC umgewandelt.
 
Aus technischen Gründen können nicht alle Bankverbindungen im Format Kontonummer/BLZ automatisiert auf das SEPA-Format (IBAN/BIC) umgestellt werden. Sollte Ihre Bankverbindung für Erstattungen aus technischen Gründen nicht automatisiert umstellbar sein, werden Sie von Ihrem Finanzamt schriftlich durch ein Anschreiben oder auf dem Steuerbescheid darüber informiert, dass keine gültige Bankverbindung vorliegt. In diesen Fällen geben Sie bitte das Formular „Bankverbindungen für Steuererstattungen (Kasse 1002)“ unterschrieben im Original bei Ihrem Finanzamt ab.

Bitte beachten Sie, dass im Falle einer Zusammenveranlagung von Ehegatten oder Lebenspartnern die Unterschrift von beiden Personen erforderlich ist.
  
Bankverbindungen für Steuererstattungen (Kasse 1002)
 
Um den Arbeitsaufwand für Sie so gering wie möglich zu halten, können Sie bereits jetzt auf den Steuererklärungsvordrucken und per ELSTER Ihre Bankverbindung im SEPA-Format (IBAN/BIC) angeben – dies ist auch für Altjahre bereits möglich.
 
Wo finde ich die IBAN und BIC meines Finanzamts?
Die IBAN und BIC können dem Steuerbescheid oder sonstigen Schreiben des Finanzamts entnommenwerden. Die Angaben finden Sie ab Juli 2013 ebenfalls auf der Internet Seite Ihres Finanzamts unter „Ihr Finanzamt“ > „Bankverbindungen“.                                            
 
Wo finde ich meine IBAN und BIC?
Sie finden Ihre IBAN und BIC in der Regel auf Ihrem Kontoauszug. Häufig sind diese Angaben inzwischen auch auf den Bankkarten der meisten Zahlungsdienstleister zu finden.

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