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Frage:

Wie werden Werksrenten steuerlich behandelt? [13054]

Antwort:

Werksrenten (Werkspensionen), die der frühere Arbeitgeber bzw. eine Unterstützungskasse des Arbeitgebers zahlt, sind im Regelfall als Arbeitslohn anzusehen und unterliegen dem Lohnsteuerabzug. Ggf. wird ein Versorgungsfreibetrag von maximal 3.000 Euro gewährt, der für jeden neu hinzukommenden Jahrgang bis zum Jahr 2040 abgeschmolzen wird. Für den Jahrgang 2017 beträgt der Versorgungsfreibetrag maximal 1.560 Euro, für 2018 beträgt er maximal 1.440 Euro. Für den einzelnen Pensionär bleibt der bei Eintritt geltende Versorgungsfreibetrag für die gesamte Dauer des Versorgungsbezugs gleich.

Der Abzug des Arbeitnehmer-Pauschbetrags entfällt ab 2005. Stattdessen wird – wie auch bei den Renten – der Werbungskosten-Pauschbetrag von 102 € abgezogen.

Um in der Übergangsphase bis zum Jahr 2040 eine übermäßige Belastung durch den Wegfall des Arbeitnehmer-Pauschbetrags zu vermeiden, wird ein Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag eingeführt, der ebenfalls bis 2040 abgeschmolzen wird. Für bisherige Pensionäre und bei Beginn der Pension in 2005 beträgt der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag 900 Euro. Bei Beginn in 2017 beträgt der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag 468 Euro, bei Beginn in 2018 432 Euro.

Hinweis:
Bei den Finanzämtern liegt eine Broschüre des Finanzministeriums Baden-Württemberg mit dem Titel "Steuertipps für Senioren" aus. Dort finden Sie weitere Erläuterungen.
Die Broschüre kann auf den Internetseiten des Finanzministeriums Baden-Württemberg aufgerufen und heruntergeladen werden. 

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