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Was ist eine "Lohnsteuer" und welches Verfahren gibt es dazu in der Steuerverwaltung? [31001]

Antwort:

Die Antwort zur "Lohnsteuer" ist nach folgenden Themen gegliedert (bitte wählen Sie aus):

Allgemeine Informationen
Zuständige Stelle
Verfahren  
Vordrucke  
Erforderliche Unterlagen  
Kosten  
Sonstiges
Rechtsgrundlage

Allgemeine Informationen

Was ist die Lohnsteuer?
Bei Arbeitnehmern wird die auf den Arbeitslohn zu zahlende Einkommensteuer im Wege des Abzugs vom Arbeitslohn erhoben (Lohnsteuer). Mit dem Steuerabzug ist das Besteuerungsverfahren im Allgemeinen abgeschlossen, es sei denn, dass für den Arbeitnehmer nach Ablauf des Kalenderjahres noch die Pflicht zur Durchführung der Veranlagung zur Einkommensteuer besteht bzw. diese vom Arbeitnehmer beantragt wird.

Der Arbeitgeber hat die Lohnsteuer bei jeder Lohnzahlung einzubehalten. Grundlage des Lohnsteuerabzugs sind die individuellen Lohnsteuerabzugsmerkmale, die in einer zentralen Datenbank der Finanzverwaltung (Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale - ElStAM) dauerhaft gespeichert sind und dem Arbeitgeber zum elektronischen Abruf bereitgestellt werden. Gespeichert sind z. B. Steuerklasse, ggf. Faktor, Zahl der Kinderfreibeträge, andere Freibeträge, aber auch das Kirchensteuermerkmal.

Hinweis:
Weitere Informationen zum elektronischen Verfahren und dem Weg dorthin erhalten Sie auch unter http://www.elster.de (Arbeitnehmer/Elektronische Lohnsteuerkarte). Der Arbeitgeber hat die Lohnsteuer zu bestimmten Fälligkeitsterminen bei dem für seinen Betrieb zuständigen Finanzamt elektronisch anzumelden und abzuführen. Hierfür ist eine Authentifizierung notwendig. Bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses oder am Ende eines Kalenderjahrs hat der Arbeitgeber das Lohnkonto des Arbeitnehmers abzuschließen und eine Lohnsteuerbescheinigung auszustellen. Der Arbeitgeber hat grundsätzlich die Lohnsteuerbescheinigung des Arbeitnehmers auf elektronischem Weg an die Finanzverwaltung zu übermitteln und dem Arbeitnehmer diese Daten in elektronischer oder in Papierform zur Verfügung zu stellen.

Achtung:

Bei der Besteuerung von Teilzeitbeschäftigten (Aushilfen) und geringfügig Beschäftigten gelten Besonderheiten. Der Arbeitslohn dieser Arbeitnehmer kann (neben der Besteuerung nach den allgemeinen Vorschriften) unter bestimmten Voraussetzungen pauschal besteuert werden. Wenn ein Arbeitnehmer im Rahmen eines 450-Euro-Jobs (sog. Minijob) beschäftigt wird, sind die einheitliche Pauschsteuer (2 %) sowie die Pauschalbeiträge u.a. zur Kranken- und Rentenversicherung nicht beim Finanzamt, sondern bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See anzumelden.

Im Laufe des Kalenderjahres zu viel einbehaltene Lohnsteuer wird dem Arbeitnehmer nach Ablauf des Jahres erstattet. Das geschieht im Wege des (betrieblichen) Lohnsteuer-Jahresausgleichs beim Arbeitgeber, den dieser in bestimmten Fällen durchzuführen hat, und/oder durch eine Antragsveranlagung des Arbeitnehmers beim Finanzamt (z.B. um nachträglich Werbungskosten berücksichtigen zu lassen).
In bestimmten Fällen ist auch für Arbeitnehmer zur Feststellung der Jahressteuerschuld eine Veranlagung zur Einkommensteuer zwingend vorgeschrieben. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Fälle, in denen der Arbeitnehmer noch andere Einkünfte bezogen hat oder ein Freibetrag im Lohnsteuerabzugsverfahren berücksichtigt wurde und der vom Arbeitnehmer erzielte Arbeitslohn bestimmte Grenzen übersteigt. Bei der Veranlagung zur Einkommensteuer werden ebenfalls etwa zu viel einbehaltene Steuern erstattet, aber auch zu wenig erhobene Steuern nachgefordert.

Wer zahlt die Lohnsteuer?
Schuldner der Lohnsteuer ist der Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber ist jedoch für die ordnungsgemäße Einbehaltung und Abführung der Lohnsteuer an das Finanzamt verantwortlich. Stellt das Finanzamt bei einer Prüfung fest, dass die Lohnsteuer zu niedrig einbehalten wurde, so kann es den Arbeitgeber oder unmittelbar den Arbeitnehmer für die Fehlbeträge in Anspruch nehmen.

Der Verpflichtung zur Erhebung und Abführung der Lohnsteuer unterliegt jeder inländische Arbeitgeber. Dabei ist die Lohnsteuer nicht nur bei Arbeitnehmern einzubehalten, die im Inland einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben (unbeschränkt einkommensteuerpflichtige Arbeitnehmer), sondern grundsätzlich auch bei Arbeitnehmern, die im Inland weder einen Wohnsitz noch gewöhnlichen Aufenthalt haben, jedoch Arbeitslohn von einem inländischen Arbeitgeber beziehen (beschränkt einkommensteuerpflichtige Arbeitnehmer).

Wie hoch ist die Lohnsteuer?
Der Lohnsteuerabzug wird vom Arbeitslohn vorgenommen. Arbeitslohn sind alle Einnahmen, die dem Arbeitnehmer aus dem Dienstverhältnis oder aus einem früheren Dienstverhältnis zufließen. Zu den Einnahmen zählen nicht nur Barvergütungen, sondern auch Sachbezüge (z.B. Kost und Logis) und andere geldwerte Vorteile (z.B. private Firmenwagennutzung). Es kommt nicht darauf an, ob es sich um einmalige oder laufende Einnahmen handelt oder ob ein Rechtsanspruch auf sie besteht. Es ist auch unerheblich, unter welcher Bezeichnung oder in welcher Form die Einnahmen gewährt werden.

Die Lohnsteuer wird nach dem Arbeitslohn so bemessen, dass sie der Einkommensteuer entspricht, die der Arbeitnehmer schuldet, wenn er ausschließlich Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit erzielt.

Um dem Arbeitgeber die Steuerberechnung zu erleichtern, werden die Arbeitnehmer nach Familienstand in unterschiedliche Steuerklassen eingeordnet. Aus der jeweiligen Steuerklasse ergibt sich, ob der Eimkommensteuergrundtarif (Steuerklassen I, II, IV) oder der Einkommensteuersplittingtarif (Steuerklassen III, V) anzuwenden ist und welche Freibeträge und Pauschbeträge zu berücksichtigen sind. Es handelt sich dabei um den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 Euro jährlich (Steuerklassen I bis V), den Sonderausgaben-Pauschbetrag (Steuerklassen I bis V), die Vorsorgepauschale (Steuerklassen I bis VI) und den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende von 1.908 Euro jährlich (Steuerklasse II).

Dabei sind einzuordnen in die

Steuerklasse I:
ledige und geschiedene Arbeitnehmer sowie verheiratete Arbeitnehmer, die von ihrem Ehegatten dauernd getrennt leben. Verwitwete Arbeitnehmer gehören ebenfalls in die Steuerklasse I, wenn der Ehegatte vor dem Jahr 2017 verstorben ist.

Steuerklasse II:
die zur Steuerklasse I genannten Arbeitnehmer, wenn ihnen der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende zusteht. Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende wird Arbeitnehmern gewährt, die „alleinstehend“ sind und zu deren Haushalt mindestens ein Kind gehört, für das ihnen ein Freibetrag für Kinder oder Kindergeld zusteht. Das Kind muss außerdem bei diesen Arbeitnehmern mit Haupt- oder Nebenwohnung gemeldet sein. „Alleinstehend“ sind Arbeitnehmer, die nicht die Voraussetzungen für die Anwendung des Splitting-Verfahrens erfüllen oder verwitwet sind und keine Haushaltsgemeinschaft mit einer anderen volljährigen Person bilden. Unschädlich ist für die Gewährung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende, wenn ein anderes volljähriges Kind in den Haushalt aufgenommen wurde, für das dem Arbeitnehmer ein Freibetrag für Kinder oder Kindergeld zusteht oder das den gesetzlichen Grundwehr- oder Zivildienst leistet, sich freiwillig für die Dauer von nicht mehr als drei Jahren zum Wehrdienst verpflichtet hat oder eine vom gesetzlichen Grundwehr- oder Zivildienst befreiende Tätigkeit als Entwicklungshelfer ausübt.

Beim Lohnsteuerabzug wird in der Steuerklasse II immer der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende für ein Kind mit 1.908 Euro berücksichtigt, auch wenn im Haushalt des Arbeitnehmers weitere berücksichtigungsfähige Kinder wohnen. Für diese Kinder kann der Arbeitnehmer einen Erhöhungsbetrag zum Entlastungsbetrag für Alleinerziehende als Freibetrag bei seinem Wohnsitzfinanzamt beantragen.

Steuerklasse III:
verheiratete Arbeitnehmer, wenn der Ehegatte des Arbeitnehmers keinen Arbeitslohn bezieht oder dieser Arbeitslohn bezieht und in die Steuerklasse V eingereiht wird. Verwitwete Arbeitnehmer gehören nur für das auf das Todesjahr des Ehegatten folgende Kalenderjahr in die Steuerklasse III,

Steuerklasse IV:
verheiratete Arbeitnehmer, wenn beide Ehegatten Arbeitslohn beziehen.

Steuerklasse V:
verheiratete Arbeitnehmer – an Stelle der Steuerklasse IV – , wenn der andere Ehegatte auf Antrag beider Ehegatten in die Steuerklasse III eingereiht wird.

Diese Regelungen gelten identisch für Partnerinnen und Partner in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz.

Steuerklasse VI:
Arbeitnehmer, die nebeneinander von mehreren Arbeitgebern Arbeitslohn erhalten, für die Einbehaltung der Lohnsteuer vom Arbeitslohn aus dem zweiten und weiteren Dienstverhältnis.

Hinweis:
Anstelle der Steuerklassenkombinationen III/V können Arbeitnehmerehegatten/Lebenspartner das Faktorverfahren wählen. Hierbei wird der Lohnsteuerabzug anhand der Steuerklassenkombination IV/IV in Verbindung mit einem vom Finanzamt zu berechnenden Faktor vorgenommen. Durch Anwendung der Steuerklasse IV wird erreicht, dass der für jeden Ehegatten/Lebenspartner geltende Grundfreibetrag beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt wird. Anhand des Faktors von 0,.. wird der Lohnsteuerabzugs eines jeden Ehegatten/Lebenspartners zugleich entsprechend der Wirkung des Splittingverfahrens gemindert.

TIPP: Haben Sie noch weitere Fragen zur Lohnsteuer, wenden Sie sich an Ihr zuständiges Finanzamt oder schauen Sie mal bei der FAQ-Themengruppe "Elektronische Lohnsteuerkarte" nach.

Zuständige Stelle

Ihr Arbeitgeber bzw. das Finanzamt

Verfahren

Lohnsteuerabzugsverfahren

Für die Durchführung des Lohnsteuerabzugs ruft der Arbeitgeber die Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) der bei ihm beschäftigten Personen (z.B. Steuerklasse, Kinderfreibetrag, Werbungskostenfreibetrag) in der Datenbank der Finanzverwaltung elektronisch ab. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, seine Arbeitnehmer bei Aufnahme des Dienstverhältnisses in der Datenbank anzumelden und die ELStAM anzufordern. Der Arbeitgeber benötigt dafür folgende Angaben vom Arbeitnehmer:

  • Steueridentifikationsnummer (ID-Nr.)
  • Geburtsdatum,
  • Haupt- oder Nebenbeschäftigung,
  • ggf. Mitteilung, ob ein Freibetrag im Nebenarbeitsverhältnis zur Anwendung kommt.

Dies gilt auch für Auszubildende. Bei Beendigung des Dienstverhältnisses muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer wieder bei der Datenbank abmelden.

Anmeldung und Abführung der Lohnsteuer
Der Arbeitgeber hat spätestens am zehnten Tag nach Ablauf eines jeden Lohnsteuer-Anmeldungszeitraums dem Finanzamt eine elektronische Lohnsteueranmeldung authentifiziert zu übermitteln.

Veranlagungsverfahren
Die Veranlagung ist ein förmliches Verfahren, bei welchem der Arbeitnehmer eine Steuererklärung bei seinem zuständigen Wohnsitzfinanzamt einreicht und das Finanzamt auf Grund seiner Angaben die Besteuerungsgrundlagen ermittelt und die Einkommensteuer festsetzt.

Arbeitnehmer, die nur Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit beziehen, müssen grundsätzlich keine Steuererklärung bei ihrem Finanzamt abgeben. Ihre Verpflichtung ist regelmäßig mit dem vom Arbeitgeber vorgenommenen Lohnsteuerabzug abgegolten.
Es gibt zwei verschiedene Formen der Veranlagung von Arbeitnehmern zur Einkommensteuer:

Pflichtveranlagung
Ist eine Pflichtveranlagung durchzuführen, so ist der Arbeitnehmer gesetzlich verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben.

Eine Pflichtveranlagung wird beispielsweise durchgeführt, wenn

  • der Arbeitnehmer steuerfreie, aber dem Progressionsvorbehalt unterliegende Entgelt-/ Lohnersatzleistungen (z.B. Arbeitslosengeld I, Kurzarbeitergeld, Krankengeld, Elterngeld), Aufstockungsbeträge bei Altersteilzeit oder positive ausländische Einkünfte von mehr als 410 Euro bezogen hat,

  • der Arbeitnehmer oder sein Ehegatte neben seinem Arbeitslohn noch andere Einkünfte (z.B. Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung) hat, deren positive Summe mehr als 410 Euro beträgt; Renten sind bei der Ermittlung der Einkünfte nur mit dem steuerpflichtigen Anteil und nach Abzug eines Werbungskosten-Pauschbetrags von insgesamt 102 Euro steuerlich zu erfassen,

  • der Arbeitnehmer nebeneinander von mehreren Arbeitgebern Arbeitslohn bezogen hat,

  • bei zusammenveranlagten Arbeitnehmer-Ehegatten der Arbeitslohn eines Ehegatten nach der Steuerklasse V oder VI besteuert oder bei Steuerklasse IV der Faktor eingetragen worden ist,

  • für den Arbeitnehmer ein Freibetrag (ausgenommen: Pauschbetrag für Behinderte oder für Hinterbliebene) ermittelt und gespeichert wurde und der im Kalenderjahr insgesamt erzielte Arbeitslohn 11.400 Euro (2017: 11.200 Euro) oder bei Ehegatten, die die Voraussetzungen für die Zusammenveranlagung erfüllen, insgesamt erzielte Arbeitslohn 21.650 Euro (2017: 21.250 Euro) übersteigt.

Die Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung ist grundsätzlich der 31. Mai des Folgejahres; diese Frist kann aber auf Antrag verlängert werden.

Antragsveranlagung
Wenn kein Pflichtveranlagungsgrund besteht, kann der Arbeitnehmer zur Einkommensteuer veranlagt werden, wenn er dies beantragt. Es gilt die reguläre Festsetzungsfrist von vier Jahren. D.h. für das Jahr 2017 kann der Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung bis zum 31.12.2021 beim Finanzamt gestellt werden.

Hinweis:
Der Arbeitnehmer ist immer verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einzureichen, wenn er hierzu vom Finanzamt aufgefordert wird.

Vordrucke

Die Einkommensteuererklärung ist schriftlich nach amtlichem Vordruck beim Wohnsitzfinanzamt abzugeben. Die erforderlichen Einkommensteuererklärungsformulare werden von der Finanzverwaltung auf verschiedene Weise kostenlos zur Verfügung gestellt:

Im Internet
Elektronische Übermittlung der Erklärungsdaten an das Finanzamt
Es empfiehlt sich die Nutzung des von der Finanzverwaltung bereitgestellten kostenlosen Steuerprogramms „ElsterFormular“. Dieses Programm können Sie von der Internetseite https://www.elster.de herunterladen. Bitte informieren Sie sich dort wegen weiterer Einzelheiten. Das Steuerprogramm können Sie alternativ auf CD-ROM bei jedem Finanzamt (Service Center) kostenlos abholen.
Wichtiger Hinweis: Die mit „ElsterFormular“ abgegebenen Steuererklärungen werden beim Finanzamt beschleunigt bearbeitet!

Herunterladen der Erklärungsformulare ohne elektronische Übermittlung der Erklärungsdaten an das Finanzamt
Das Land Baden-Württemberg bietet auf den Internetseiten der Finanzämter eine Reihe von Steuererklärungsformularen zum Herunterladen unter " >Formulare >5. Das Download-Angebot " an. Diese Formulare können zwar ausgedruckt und zum Teil auch zuvor am PC ausgefüllt werden, nicht aber per Internet/E-Mail an das zuständige Finanzamt übermittelt werden. Bitte senden Sie die auf diesem Weg erstellten Steuererklärungen per Post an Ihr Finanzamt oder geben Sie sie persönlich beim Service Center Ihres Finanzamts ab.

Beim Finanzamt
Ab Anfang Januar können Sie die Erklärungsvordrucke persönlich beim Service Center Ihres Finanzamts abholen. Häufig benötigte Einkommensteuerformulare samt Anleitungen erhalten Sie auch bei den Verwaltungen der Städte und Gemeinden.

Vordrucke für die steuerlichen Berater
Steuerlich beratene Steuerbürger erhalten keine Steuererklärungsvordrucke zugesandt. Die Vordrucke werden den steuerlichen Beratern auf deren Anforderung unmittelbar zur Verfügung gestellt. 

Erforderliche Unterlagen

Neben der Einkommensteuererklärung sind für die Durchführung einer Einkommensteuerveranlagung folgende Unterlagen notwendig:

• Zuwendungsbestätigungen (z. B. Spendenbescheinigungen)
• Bescheinigungen über einbehaltene Kapitalertragsteuer
• Beleg über den Nachweis einer Behinderung (z. B. Schwerbehindertenausweis)
• Belege zu Auslandssachverhalten.

Kosten

keine

Sonstiges

 

Weitere Informationen können Sie auch den „aktuellen Steuertipps“ und „Steuerratgebern“ entnehmen, die das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg im Internet unter >Service >Publikationen>Steuern bereitstellt. Informationen erhalten Sie auch bei Ihrem Finanzamt.

Rechtsgrundlage

Die Lohnsteuer ist eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer, also keine Steuer eigener Art.
Rechtsgrundlage ist das Einkommensteuergesetz (EStG). Ergänzend zu den lohnsteuerlichen Vorschriften des EStG ist die Lohnsteuer-Durchführungsverordnung erlassen worden. Sie enthält Rechtsvorschriften zum Lohnsteuerabzug, soweit dieser im Einkommensteuergesetz nicht abschließend geregelt ist.

Hinweis: Sie können den o.g. Gesetzestext auf den Internetseiten des Bundesministeriums der Justiz aufrufen. Bitte beachten Sie auch die dort aufgeführten Erläuterungen zur Nutzung dieses kostenlosen Dienstes.

 

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